Thursday 23rd of May 2013

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  AKTIVITÄTEN unter dem Dach der "Afrikanisch-Asiatischen Studienförderung e.V." 

 

Mahatma-Gandhi-Haus (MGH)

mgh Mit Hilfe des Bundes, des Landes und der VW-Stiftung wur­de 1967 ein Studentenheim, das heute Mahatma Gandhi-Haus heißt, mit 120 Appartements (je zur Hälfte für afrikanische und asiatische bzw. für deutsche Studierende) fertiggestellt (Prinzip der Selbstverwaltung und Eigeninitiative). Zum Haus gehören Seminar- und Büroräume sowie eine Bibliothek.

 

 

 

 

Arbeitskreis Afrikanisch-Asiatischer Akademikerinnen und Akademiker (AAAAA)

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In den siebziger Jahren standen viele afrikanische und asiatische Hochschulabsolventinnen und -absolventen, die ihr Studium an deutschen Hochschulen abgeschlossen hatten, vor dem Problem der beruflichen und sozialen Reintegration in ihre Heimatländer. Dies führte da­zu, dass nach einer längeren Anlauf- und Vorbereitungsphase im November 1974 der Arbeitskreis Afrikanisch-Asiatischer Aka­demiker gegründet wurde. Der Arbeitskreis ist eine Selbsthilfeorgani­sa­tion, die im Rahmen der Afrikanisch-Asiatischen Studienförderung e.V. selbstständig tätig ist.

 

Hauptaktivität des Arbeits­kreises ist es, in Eigenverantwortung reintegrations­vorbereitende Seminare zu kon­zi­pieren, zu gestalten und durchzuführen. Der Vorstand des Arbeitskreises wird je­des Jahr neu gewählt und besteht aus fünf Mitgliedern aus afro-asiatischen Ländern; alljährlich wird auch eine Frauenbeauftragte gewählt.


Publikationen

jahrbuchIm seit 1991 von der Afrikanisch-Asiatischen Studienförderung e.V. herausgegebenen Jahrbuch werden entwicklungspolitisch und für die Entwicklungsländer gesellschaftspolitisch relevante wissenschaftliche Beiträge von afrikanischen und asiatischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die in Deutschland leben oder in ihre Heimatländer zurückgekehrt sind, veröffentlicht.

 

 

08_1Viermal jährlich erscheint seit 1986 der Afrika-Asien-Rundbrief als Publikation mit Informationen zu entwicklungspolitischen Themen, Se­mi­narberichten, Buch­bespre­chungen, einem Stellenmarkt und Veranstal­tungs­hin­wei­sen.

 

 

 

 

 

 

Vereine, Rückkehrerbüros

Der Verein Afrikanisch-Asiatische Studienförderung e.V. schuf in­zwi­schen neue Voraussetzungen durch Änderung sei­ner Satzung. Die­se Änderung macht es möglich, dass Ehemalige in ihren Ländern Vereine bzw. Rückkehrerbüros gründen und dort nach den rechtlichen Gegebenheiten des je­weiligen Landes selbstständig aktiv werden können. Gleichzeitig können sie Unterstützung über den Göttinger Verein erfahren und so zu größerer Selbstständigkeit gelangen.

 

Interkultureller Freundschaftskreis (IFK)

Im Juli 1991 wurde in Göttingen der Interkulturelle Freundschaftskreis in der Afrikanisch-Asiatischen Studienförderung e.V. ins Le­ben geru­fen. Der Freundschaftskreis versteht sich als Forum für diejenigen, die sich in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesell­schaft mit Fragen der Zusammenarbeit zwischen Deutschen und Menschen aus afrikanischen und asiatischen Ländern sowie mit den Problemen der politischen und Erwachsenenbildung beschäftigen und sich für die Herausbildung eines interkulturellen Bewußtseins in Deutschland enga­gieren. Mit seinen Workshops, einem monatlichen "jour fixe" und anderen Veranstaltungen ist der Freundschaftskreis ein Bindeglied zwischen Deutschen und ausländischen Studierenden und Wissenschaftler/-innen.

 

Fachkräfte-Programm Afghanistan

Seit 2001 ist in der Afrikanisch-Asiatischen Studienförderung e.V. das Fachkräfte-Programm Afghanistan tätig. Schwer­punkte seiner Arbeit zum Wiederaufbau Afghanistans sind: Durchführung von Work­shops, Semi­naren und Tagungen; Vermittlung von in Deutsch­land lebenden afghanischen Fachkräften in die Heimat; Zusammenarbeit mit Universitäten und staat­lichen wie auch nichtstaatlichen Organisationen inner­halb Deutsch­lands; Koordination des Austausches und der Aus- und Fortbildung von afghanischen Wissen­schaftlern und Hochschulpersonal sowie Studierenden aus Afghanistan mit Universitäten in Deutschland.

 

International Foundation for Sustainable Development in Africa and Asia (IFSDAA)

Seit 2007 ist die International Foundation for Sustainable Development in Africa und Asia (IFSDAA) in der Afrikanisch-Asiatischen Stu­dienförderung e.V. tätig, mit dem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung der Landwirtschaft, des Umweltschutzes und der Nahrungsmittelproduktion in Afrika und Asien.

Schwerpunkte sind:

  • sinnvoller Einsatz afrikanischer und asiatischer Hochschulabsolventen und Fachkräfte in den genannten Bereichen,
  • Unterstützung ihrer Arbeit durch Vernetzung mit Universitäten und internationalen Organisationen,
  • Durchführung von Workshops, Seminaren, Tagungen und Beratung in Deutschland und den jeweiligen Heimatländern.

 

 

 

 

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